Karma Kommunikation: Familie online

378616_R_K_B_by_Sylvia-Weigel_pixelio.deDas Web 2.0 hat mein Familienleben verändert. Nicht unbedingt das meiner Kernfamilie, sprich: Mit meinen Eltern telefoniere ich nach wie vor regelmäßig und sogar analog. Aber über meine Onkel, Tanten, Cousinen und deren Kindeskinder bin ich plötzlich total gut informiert – früher fand ich Familientreffen eher lästig.

Was ist geschehen? Alles fing damit an, dass meine beiden Cousinen nach Perth umgezogen sind. Fortan begannen sie, Freunde und Angehörige mit Rund-Emails über ihre diversen Abenteuer im Outback zu informieren, und da rutschte die Berliner Base mehr oder weniger zufällig mit in den Verteiler. Life gesprochen hatten wir uns, glaube ich, jeweils ein Mal in den vergangenen 5 Jahren. Und nicht nur aus Australien vernahm ich nun stets Neues, auch die Retourkutschen aus der schwäbischen Provinz gingen plötzlich cc nach Berlin. Und da ich das viele, das ich so zu lesen bekam, ab und an kommentierte, entspannen sich plötzlich zarte Email-Bande, wo früher ein paar von Großelternseite angeordnete, gemeinsame Spielenachmittage keinerlei Sympathien anzurichten vermocht haben. Freunde auf Facebook sind meine Cousinen und ich inzwischen längst Weiterlesen

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New Yorker titelt mit Iphone-Zeichnung

Jorge Colombo, seit 15 Jahren Cover-Zeichner des Magazins The New Yorker, hat zu einer ganz neuen Methode gegriffen, um das Titelblatt der heutigen Ausgabe zu gestalten: Die kleine Straßenszene fertigte er mit seinem Iphone an. Er benutzte dafür das Programm Brushes und zeichnete en plein air vor dem Wachsfigurenkabinett Madame Tussaud’s am Times Square.

Das Programm hatte er eigentlich nur zum Zeitvertreib angeschafft. Doch dann entdeckte er die Vorteile an der neuen Art zu Zeichnen: Im dunkeln geht es auch, und die Menschen auf der Straße fühlen sich nicht beobachtet: Sie denken, er beantwortet Emails.

Ein  Video (Bestandteil des Programms) zeigt außerdem, wie die Zeichnung entstanden ist.

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Blackberry-Gerüchteküche

Bild 4Bei RIM wird fleißig an neuen Geräten gebastelt, und Crackberry.com hat die entsprechenden Quellen, die immer mal Fotos aus dem Entstehungsprozess verschicken und damit die Vorfreude der BlackBerryfans anheizen.

Bild 3Heute kann man auf der Seite Heute konnte man auf der Seite Fotos (Sie sind in diesem Moment verschwunden) einer BlackBerry Storm “Evaluation Unit” ansehen, die ein Jeansträger geschossen hat. Diese “super trusty source” hat auch noch mehr Freunde und versorgte auch Engadget.com mit Bildern, die man hier ansehen kann. (Engagdet scheint den besseren Draht zur super trusty source zu haben, denn sie haben die Bilder noch). Viel ist aus dem Bildmaterial nicht über die Neuentwicklung zu erfahren, außer dass die vier Bedientasten in den Touchscreen gerutscht zu sein scheinen.

Letzte Woche hatte Crackberry.com bereits Gelegenheit, eine Entwicklungseinheit des “Gemini” zu testen, das wohl unter dem Namen Blackberry Curve 8520 auf den Markt kommen soll. Demnach hat es eine gummierte Oberfläche und eine schlechter auflösende Kamera als das Curve 8900. Das fanden die erstaunlich gut. Besonderes Aufsehen erregt vor allem das neuartige, optische Trackpad. Auch hier zu sehen:  [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=c5oI2YsoWWQ]

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Was ist Kommunikation?

Aussenfassade 2004 Nacht colorVeranstaltungshinweis: Das Museum für Kommunkation in Berlin bietet nächsten Mittwoch eine öffentliche Führung an, die diese Frage von allen Seiten beleuchtet. “Erleben Sie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Kommunikation. Begleiten Sie uns auf einer spannenden Zeitreise von den Anfängen der Schreibkultur bis zum sprechenden Roboter. Bestaunen Sie so außergewöhnliche Exponate wie die berühmteste Briefmarke der Welt, das erste Telefon oder die älteste Postkarte. Enträtseln Sie die Geheimnisse der Verschlüsselung. Erfahren Sie die rasante Entwicklung des internationalen Nachrichtenverkehrs vom berittenen Boten zum Cyberspace.”

Termin: 20.5.2009 um 15.30 Uhr
Dauer: 60 Minuten
Preis: Museumseintritt

Und wer schon dort ist, kann dann gleich auch noch die interessante Ausstellung über Blogs und Tagebuchkultur ansehen:

@bsolut privat!? Vom Tagebuch zum Weblog
bis 30. August 2009 Weiterlesen

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Mehr Sicherheit bei Bestellungen durch Gesprächsmitschnitte

Statt Unterschrift: Aufnahme

Statt Unterschrift: Aufnahme


Telefonische Bestellungen sind mündlich abgeschlossene Verträge und somit gültig. Allein, es fehlt oft der Nachweis. Versandhändler sind mit dem Problem der Rechnungen vertraut, die mit der Begründung offen bleiben, es habe nie eine Bestellung gegeben. Wie lässt sich in diesem Streitfall das Zustandekommen des Vertrages beweisen?

Das Datenschutzgesetz verbietet zwar das wahllose Aufzeichnen von Telefongesprächen, erlaubt aber die Speicherung solcher Gespräche, die einen Vertrag bilden. Es setzt allerdings die Einwilligung des Gesprächspartners voraus. Auch für den Anrufer ist die Aufzeichnung eine Absicherung, dokumentiert sie doch, was er wirklich bestellt hat.

Die Telesense bietet ihren Kunden einen neuen Service: Telefonische Bestellungen werden aufgezeichnet, einzeln abgespeichert und sind damit als qualifizierte Nachweise nutzbar. Mehr Informationen zu unserem neuen Service erhalten Sie bei unter rebekka.paul@telesense.de. Weiterlesen

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Kinderpornographie und Internetzensur – Die Debatte

Plötzlich sind wir alle Spezialisten für ein äußerst heikles  Thema: Kinderpornographie und wie man sie im Netz findet. Seit einem Gesetzesvorschlag zum Thema Seitensperrung im Internet der Familienministerin Ursula van der Leyen, der den Bundestag am 22.4. passierte, wird das Thema in der Blogosphäre diskutiert und auf Twitter verbreitet. Der Ministerin wird vorgeworfen, Internetzensur grundsätzlich zu ermöglichen. Seit die dazugehörige E-Petition binnen vier Tagen die magischen 50.000 Klicks überschritt, die notwendig sind, damit der Bundestag sich öffentlich mit dem Anliegen beschäftigen, wird es auch in den klassischen Medien beleuchtet – zum Beispiel heute in der Tagesschau.

Ein zur Debatte gehöriges Logo gibt es längst: Die Zensursula. Van der Leyen hatte den Gesetzesvorschlag auf den Weg gebracht, der die alltägliche Sperrung von Internetseiten mit kinderpornografischen Inhalten per DNS-Sperren möglich machen soll. Der Einwand ihrer Gegner: Jeder Eingriff in die Meinungsfreiheit im Internet widerspricht unserem Grundgesetz (Artikel  5 Abs. 1, “Eine Zensur findet nicht statt”), die Sperren sind technisch nicht sinnvoll, da auch für Laien einfachst zu umgehen (Diverse Youtube-Videos erklären, wie das binnen 27 Sekunden durch eine einfache Modifikation der Windows-Einstellungen zu bewerkstelligen ist), durch Protokollierung der Aufrufe der geplanten “Stopp-Seiten” kann eine Kriminalisierung zufälliger Besucher stattfinden und, ganz Wesentlich: Kinderpronographie im Internet kann durch den Einsatz der bestehenden Gesetze und der bestehenden internationalen Rechtsabkommen wesentlich wirkungsvoller bekämpft werden, in dem die Inhalte von den Servern gelöscht werden. Die Kinderschutzorganisation Carechild führte in einem einfachen Experimant vor, dass und wie das funktioniert. Weiterlesen

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Flexibler telefonieren

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Voice over IP: Und die Telefonanlage passt sich der Zahl der Transaktionen an.

Interessant: Die Computer Zeitung berichtet, wie das Internet-Portal markt.de durch den Einsatz einer Voice-over-IP-Telefonanlage von nfon flexibel auf stark schwankende Anrufzahlen reagieren kann und eine teure ISDN-Anlage einsparen konnte. Nun richtet sich das Entgelt nach der Anzahl der akut tatsächlich benötigten Leitungen, und auch in Sachen Personal kann dadruch flexibler reagiert werden: Die Mitarbeiter können die Telefonate von überall her führen, auch der Einastz von Mobilfunkgeräten ist kein Problem.

Foto: © Thomas Max Müller/Pixelio.de

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Alle sind anders, fast überall – Unternehmenskommunikation muss Grenzen überwinden

350008_r_k_b_by_rainer-sturm_pixeliodeWer mit dem Kopf nickt, kann weltweit fast nichts falsch machen – es wird größtenteils als “Ja” verstanden. Wer den Kopf schüttelt, könnte in Indien, Pakistan oder auch Bulgarien schon falsch verstanden werden, denn das Wiegen des Kopfes wird dort als “Ja” gedeutet. Wer in Australien den Daumen zum vermeintlichen Autostopp hebt, beschimpft die Vorbeifahrenden aufs Übelste. Ein Victory-Zeichen wird dort und in Großbritannien für die gleiche, rüde Abfuhr gehalten. Und wer Daumen und Zeigefinger aneinanderlegt und die Finger abspreizt, signalisiert zwar in den USA und Mitteleuropa Zufriedenheit, in Japan aber Geld, im frankophonen Raum Wertlosigkeit und im Mittelmeerraum, Südamerika und Russland äußerst unhöfliche Beleidigungen. Ein Problem zum Beispiel für den internationalen Erfolg dieser Anzeige Weiterlesen

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Call-Center Agent – Ein Beruf mit Aufstiegschancen

162350_r_k_by_konstantin-gastmann_pixeliode Mit-denken und mit-wachsen. Der Einstieg als Call-Center Agent bietet die Möglichkeit, seine persönlichen Stärken in ein Unternehmen einzubringen. Und damit stehen engagierten Telefonisten und Telefonstinnen auch die Türen in die oberen Etagen eines Unternehmens offen. Bei der Telesense haben das schon viele bewiesen. Die gesamte Führungsetage ist von Mitarbeitern aus dem eigenen Hause besetzt. Sie sind direkte Ansprechpartner für die Auftraggeber, kalkulieren Projekte und führen sie durch. Sie planen den Personaleinsatz und sind mit der Technik im Call-Center vertraut. Weiterlesen

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Kinoauftritt für sprechende Elektrogeräte: Blade Runner

In den letzten Wochen sind zwei Kommuikations-Geräte auf den Markt gekommen, die mit ihren Benutzern sprechen. Der neue Ipod Shuffle hat zwar immer noch kein Display, dafür sagt er die Titel jetzt an. Das Amazon Kindle Lesegerät ist bisher nur auf dem US-Markt erhältlich (allerdings gibt es Kindle als Applikation für das I-Phone). Die Vorlesefunktion des digitalen Bücherschrankes hat bereits zu Auseinandersetzungen mit dem Autorenverband Authors Guild geführt, da Amazon auf diese Weise aus Büchern Hörbücher mache, ohne die Autoren für diese Zweitvergütung zu entlohnen.

Wie dem auch sei: Das New Yorker Online-Magazin Dvice hat den beiden Newcomern die Chance gegeben, ihr jeweiliges Sprecher-Talent unter Beweis zu stellen, und lässt sie eine Szene aus Blade Runner nachstellen – getreu dem Motto “Mensch gegen Maschine”. Im Film erweist sich das Kindle als etwas sprachgewandter, was die Betonung der Inhalte angeht – in den Kommentaren zum Video wird vor allem die Intonation des Fragezeichens gelobt. Weiterlesen

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